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Philosophien, Blödsinn und das normale Leben
Hexenjagd 
Egal in welches Unternehmen man derzeit kommt, Rauchen ist überall ein Schlagwort und je nach intensiver Bearbeitung durch den Betriebsrat oder einzelner Personen mehr oder minder zum politischen Thema geworden.
Rauchen am Arbeitplatz, in kleinen Räumen, die nach einem modernen Arbeitsplatzkonzept geplant wurden, führt zu einer gewissen Geruchsbelästigung anderer Mitarbeiter. Kein Thema.... die meisten Firmen erlauben in einem getrennten Bereich innerhalb des Gebäudes trotzdem das Rauchen, und wenn es unter einem Wellblechdach auf einer ehemaligen Terasse ist. Der Mitarbeiter hat schon selber dafür zu sorgen, dass er bei Wind und Wetter nicht krank wird (nicht durch das Rauchen, sondern weil er gezwungen wird halb im Regen zu stehen).
Er ist ganz auf die Toleranz des Arbeitgebers angewiesen und wahrscheinlich darauf, ob ein Raucher im Betriebsrat ist. Vielfach geht das einher mit diversen Suchtworkshops, das Verständnis für Nichtraucher zu wecken, die den Rauchgeruch einfach nicht riechen möchten. Und der Geruch ist dabei zu trennen von einem passiven Mitraucher, wenn dieser gezwungen ist den primären Rauch im gleichen Büro einzuatmen.

Was dabei immer wieder zu Konflikten führt ist natürlich die Umstellungsphase. Raucher beschweren sich, müssen sie plötzlich zukünftig ein paar Wege gehen um ihrem Genuss nachzugehen, sogar sich zeitlich von der Arbeitszeit ausnehmen... So etwas spielt sich ein, schliesslich sind dann die Raucherecken/balkone ein beliebter Treffpunkt um Bereichsübergreifend Informationen auszutauschen, besser als jede Betriebsfeier.

Sitzen allerdings hinter der Nicht-Rauch Kampagne militante Nichtraucher (was leider häufig passiert), eskalieren Streits und es entstehen seltsame Regelungen, die einen fast an eine Hexenjagd erinnern. So zum Beispiel wird nicht nur das Rauchen im Gebäude verboten (soweit i.O.), das Unternehmen sorgt nicht für eine Räumlichkeit innerhalb des Gebäudes (auch i.O.) sondern verbietet auch das Rauchen auf dem eigenen Firmengelände (wie zum Beispiel vor den Türen, hinter dem Gebäude), weil das Zusehen eines Nicht-Rauchers einem Raucher beim Rauchen schon als Belästigung empfunden wird.

Da wird eine Toleranzgrenze überschritten, die gefährlich ist. Den das eigentliche Ziel, Nicht-Raucher zu schützen vor einem Passiv-Rauchen ist nicht mehr gegeben, hier werden persönliche Empfindlichkeiten in die Waagschale geworfen.
So wurde mir im Rahmen der Diskussion erzählt, dass ein Raucher in einem Restaurant kurz eine Zigarette anzündete (weil es draussen zu windig war) und damit raus ging. Der Wirt musste in die Handgreiflichkeiten der anderen Restaurant Besucher eingreifen, damit es nicht weiter eskaliert. Körperverletzung ?
Die Bahn trennt Raucherzonen im Bahnhof ab, irritierenderweise allerdings nicht weit von anderen Reisenden entfernt, sondern einfach einen gelben auf den Boden gemalten Block. Belästigung wieder egal ?
Wilde Gerüchte über Rauchverbote der deutschen Justiz auf einem Balkon ? (Existieren nicht, ebenso wie in der Wohnung hat ein Vermieter keinerlei Eingriffsrecht Rauchen zu unterbinden)

Schaut man sich die Regelungen in anderen Ländern an, wird es noch schlimmer werden. Die Amerikaner legen dabei eine Politik an den Tag, die durchaus an die Reden eines halbverwirrten Präsidenten erinnert, der immerhin sich selber als Sheriff der Welt aufspielt. Rauchen auf der offenen Strasse bei Geldbuße verboten !

Ich fürchte es wird düster werden..... eine kleine Gruppe militanter Nicht-Raucher wird die Macht übernehmen, nicht lange und alle Raucher werden eine gelbe Zigarette auf den Jacken aufgenäht bekommen, andere (die sich nicht offen bekennen) heimlich bespitzelt und dann der staatlichen Nicht-Raucherschutzbehörde gemeldet, Zwangsarbeit in einem Arbeitslager zur Beseitigung von Zigarettenkippen eingeschlossen.

Und der kopflose Reiter reitet durch die Nacht und lacht sein diabolisches Lachen.....
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Bahnstreik 
Eine Ergänzung zum Bahnstreik:

Nachdem ich gestern wieder das Vergnügen mit der Linie S3 hatte (fährt sie, fährt sie nicht, ist die gerade einfahrende S-Bahn auch das, was oben in der Anzeige drin steht ?) wurde mir klar bewusst, dass es egal ist, ob bundesweit ein Bahnstreik stattfindet. In Frankfurt wird scheinbar seit Monaten diese Linie bestreikt !!!
Entsprechend lustig ist es auch, den Kommentaren der anderen Wartenden auf dem Bahnsteig zu folgen:

Was ist es heute wieder, Oberleitung gerissen, Luftballon in der Oberleitung, Baustelle in Darmstadt, Nadelöhr im S-Bahnverkehr Frankfurt..... und und und

Aber es gibt auch noch hoffnungslos hoffende Mitwarter: Nun wollte ich endlich mal pünktlich kommen..... (danach folgt eine Serie von hessischen Schimpfwörtern, die eine Weisswurst zum Erröten gebracht hätte)

Am heutigen Morgen habe ich dann beschlossen gar nicht erst das Glücksspiel einzugehen und habe mich in den Bus gesetzt.... eine schöne Rundfahrt durch den Main Taunus Kreis gemacht.
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Andere Städte, andere.... 
In der letzten Zeit kam ich doch tatsächlich ein wenig in Deutschland herum und lernte neue Städte kennen. Woran liegt es, dass manche Städte auf Anhieb sympathisch sind, andere aber selbst beim zweiten Blick noch immer ganz schön zu kämpfen haben ? Vielleicht bin ich von Hamburg etwas zu verwöhnt. Ja, es ist die zweitgrößste Stadt in Deutschland (von der Einwohnerzahl), doch recht international aufgestellt (sind andere Städte aber auch), aber es hat einen Flair, eine in sich geschlossene Atmosphäre, die sich recht konsequent durch die Stadt zieht. Es gibt auch ziemlich unschöne Ecken, regelrechte Baughettos der 70er Jahre, die der Hamburger Senat zum Teil aufbrechen möchte. Ob er es schafft wird noch auf einem anderen Blatt stehen.

Im folgenden einmal die Städte, die ich kennenlernte, allerdings enthalte ich mich jeglicher Bewertung der (Ur)Einwohnerkultur dort, das wäre dann doch deutlich zu gefährlich.

Bonn: Ist mir immer gut in Erinnerung geblieben. Ich war leider nur für ein paar Tage zu einem Kongress dort, aber ich fand die Stadt auf Anhieb sympathisch.

Stuttgart: Packen wir in einen Talkessel eine Stadt, rücken alles zusammen und durchsetzen es mit Baustellen :-) Trotzdem ein guter Eindruck.

Düsseldorf: Neeee, sage ich lieber nichts dazu, bin ja nur vom Flughafen zum Bahnhof und zum Ufer gefahren und wieder zurück. :-)

Köln: Fand ich auf Anhieb recht nett, hat was, wenn ich doch nur mehr Zeit gehabt hätte um auch Abends etwas zu machen.

Berlin: Da bin ich mir nicht ganz einig (rechte Gehirnhälfte zu linker). Es gibt bestimmte Bereiche (Prenzlauer Berg), da fühlte ich mich auf Anhieb wohl. Andere sind aus der Historie doch zu eigensinnig verbaut.

München: Buääähhhh, es mögen mir die Münchener verzeihen (wobei es doch eigentlich kaum Ureinwohner dort geben soll), aber ich habe noch keine andere Stadt gesehen, die Ihr Stadtbild so fürchterlich im Mix durch Modernes und Altes zerrissen hat.

Hannoversch-Münden: Stadt ? lach... Trotzdem sehr schöne Altstadt

Dresden: Der Kern ist klasse.... Ich war zu einem Zeitpunkt dort, als noch immer die Wasserstandsmarken von der Elbüberflutung an den Gebäuden sichtbar waren, obwohl die meisten Gebäude von innen schon renoviert waren.

Lüneburg: Einfach nur eine tolle Innenstadt, immer einen Besuch wert...

Neumünster: pffffffttttt, die Autobahn führt berechtigterweise daran vorbei (immerhin habe ich ein paar Jahre da gearbeitet)

Flensburg: okay, aber nicht aufregend

Im internationalen:

Paris: Gute Schuhe einpacken und einfach nur geniessen
London: Gute Schuhe einpacken..... siehe oben. Das Problem ist aber: Hier braucht man wirklich gute Schuhe ?
Barcelona: Für einen Tagesausflug gut, am besten bei viel Sonnenschein
Prag: Hin, zwei Tage, ein paar Schuhe und geniessen.

Mein Top-Favorit: Florenz
Ich habe mich selten in einer Stadt richtig wohlgefühlt und so vieles auf natürliche Art und Weise bestaunt... Bitte mehr als 5 Tage einplanen und am besten einen Mietwagen zur Hand.

Ich lasse mal ein paar andere Städte oder Fast-Städte aus.... Kann ja später noch als Ergänzung einfliessen bzw. würde mich freuen, wenn Ihr auch noch welche vorschlagt.
Derzeit aber befinde ich mich in der mir bisher "grausigsten" Stadt Deutschlands (es mag ganz viele andere geben, vielleicht folgt ja irgendwann auch die Topliste) und das ist (in Vorbereitung auf die Angriffe, die vielleicht erfolgen mögen) FRANKFURT.
Ich war durchaus vorher schon in Frankfurt, kurze Aufenthalte, mal auf eine Messe, mal rechts und links hindurchgefahren. Nun ist es zum erstenmal so, dass ich etwas längere Zeit hier bin und faszinierende Erlebnisse habe, die mich in meiner vorherigen Meinung nur bestärken.

Ist es eigentlich eine Stadt oder ist es nur die Skyline der Bankenhochhäuser ? 6-8 spurige Autobahnen, die hinein- und herausführen, Menschenmassen, die morgens sich einwärts bewegen um nach Stunden der Arbeit schnell wieder zu flüchten ?
Ich muss zugeben, dass es vielleicht nur die Verkettung von bestimmten Ereignissen war, die mich so negativ einstellen. Aber: Schön ist die Stadt nicht, zumindest dort, wo ich langfuhr.... zu sehr ausgelegt auf das Finanz-/Bahnhofsviertel (wer nennt schon einen Stadtteil nach einem vergrößerten Streikposten ?)
Ein Hotel (schnell notdürftig gesucht), wo die Fliesen der Dusche verspakt sind, das Fenster ein Loch war und der Frühstücksraum eher an die Kantine der Universität erinnerte... aber zu einem Preis, der nicht ohne ist.
Eine S-Bahn, bei der es fast egal ist, ob nun gerade ein Streik stattfindet oder nicht, egal, man kann sie doch auch so mal ausfallen lassen (die Linie S3). Randstädte (z.B. Eschborn etc.) die Hochhäuser ohne Ende haben, Firmensitze nationaler und multinationaler Konzerne, die aber keinen Kern mehr haben (ich werde hier beim nächsten mal weitersuchen)... Neeeee... pfffttt
Aber zur Ehrenrettung: Gestern war ich in einem Stadtteil nördlich des Südbahnhofs, der sah fast nett aus...

Ich gebe der Stadt noch eine Chance, immerhin werde ich noch eine Zeit hier bleiben müssen.... Und nun bewerft mich, sollte ich Eure erwischt haben :-)
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Abschied 





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Schlangentheorie 
Samstag, ich bin in Eile. Schnell noch etwas einkaufen, ein Blick auf die Uhr.... Uhhhh, es wird spät, hoffentlich dauert es nicht lange. Die wenigen Teile unter den Arm geklemmt, stelle ich mich schnell an die Kasse, wo die Schlange am kürzesten ist. Müßte ja schnell gehen, theoretisch...

Tatsächlich stellt sich meine Kasse als eine der problematischten der letzten 20 Jahre heraus....
Cent Stücke wollen einzeln herausgesucht werden, Stückchen für Stückchen guuuudddddeeee Qualität. Preise auf Waren nicht ausgezeichnet, per Durchsage wird gefragt " Sach mol Erwin, wat kosten noch die Kondome mit Bananengeschmack ?" und aus einem Korb werden 40 kleine Einzelstücke herausgesucht, die vorher unsichtbar versteckt waren.
Meine Güte, warum passiert das immer mir ? Und noch mehr: Wenn ich jemand anderen dabei habe und dann diejenige entscheiden lassen will, sagt sie mir doch glatt: 'Neeeneeee, ich habe mit den Schlangen immer Pech.' Da kann ich doch dann nicht zugeben, dass es mir genauso geht ? Geht es allen so ?

Auf der anderen Seite muss es doch Schlangen geben, wo die Kunden immer schnell abgefertigt werden, ich sehe es doch an den Kassen neben mir. Selbst das seltene Wunder eine neu aufmachenden Kasse (wenn ich nicht gerade der Erste bin, der es schafft dorthin zu stürzen), führt dazu, das ich noch länger anstehe als an der Alten. Vielleicht machen sich ja einige Menschen einen Spass daraus, ärgern diejenigen hinter sich, in dem sie passend auf den Cent bezahlen, dazu aber einen Plastikbeutel mit 1000 1 Cent Münzen in der Tasche haben ?

Insofern habe ich fast aufgegeben, ergebe mich in mein Schicksal.... ich gehe willkürlich auf die erste, kürzeste Schlange zu (oder lasse meine Kinder entscheiden).

Wer keine Lust hat sich zu ergeben, dem kann ich nur eines empfehlen. Lest die Tipps der Zeit und haltet als zweites immer eine Ausdruck der Tipps für den Kassenschlangen-Trottel bereit.

P.S.: Das ist ja total doof, dass in Ämtern immer nur noch Zahlen vergeben werden nd man vorher nicht weiss, wo man sich anstellen soll. So verpasse ich doch tatsächlich die langsamste Schlange.
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