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Philosophien, Blödsinn und das normale Leben - Zitat
Zitat 
"Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür." -- George Bernhard Shaw

Man merkt: Wir sind wieder bei der Zeit. Warum ist manches wichtiger für einen selber, manches nicht ? Gibt man immer freiwillig oder ist vieles doch so eingerichtet, dass man geben muss ?

Damit wird ja ein wenig die Brücke geschlagen zu einem früheren Beitrag zu veränderlichen und nicht-veränderlichen Welten. Manchmal muss man halt mal geben, ohne es bestimmen zu können. Umso wertvoller ist doch die Zeit, über die man selber bestimmen darf. Denn dabei ist eine freie Entscheidung gegeben, was einem wichtig ist, erscheint oder sein sollte. Es gilt also im Leben den Anteil an frei entschiedener Zeit soweit zu erweitern, dass ich glücklich bin. Und damit ist nicht nur meine Freizeit gemeint. Auch mein Arbeitsleben kann ein Teil dieser Entscheidung sein, manch einer mag das Leben als Selbstständiger, um es sich frei einrichten zu können. Ein wesentlicher Bestandteil ist aber die Zeit nach der Arbeit, den notwendigen Einkäufen, den Kindern und so weiter. Wieviel verbleibt ?
Selbst mit dem was verbleibt kann ich zufrieden sein, wenn ich mit den Pflichtaufgaben auch zufrieden bin. Und wer zum Teufel bestimmt eigentlich, in welcher Reihenfolge und zu welcher Zeit jede Pflichtübung gemacht werden muss ?

Wann gerät der Mensch unter Stress ? Und damit meine ich Arbeitsstress bei zu vielen Aufgaben. Wenn er nicht mehr die Möglichkeit hat, seine Zeit zu bestimmen. Er keine Chance zur Einteilung hat, seine Selbstbestimmung ihm vollständig genommen wird. Wenn dieses im Arbeitsleben stattfindet, fängt es an, sich auch in das Privatleben auszuwirken, eine Pflichtaufgabe nach der anderen wird erledigt, bis er genügend Luft zur Selbsteinteilung findet. Manch ein Mensch schafft es nicht mehr, sich aus dieser Spirale zu befreien, findet keinen Weg um Kontrolle zurückzuerhalten, vegetiert dann von Tag zu Tag weiter. Und verfällt. Ich spreche aus Erfahrung.

Am Ende des Arbeitsleben findet das fast entgegen gesetzte statt, plötzlich ist zu viel Zeit zur Selbstbestimmung da, manch einer weiss nicht mehr, was er noch machen soll.

Es hilft mir, jeden Morgen oder auch am Tag vorher für mich zu sagen, das wird die Zeit sein, wo ich für mich entscheide, wie ich sie verbringe. Das ist keine Zeit, die jemand anderes für mich plant, mich einteilen will. Es gibt Tage, wo ich mich bereits verabredet habe, meine Zeit verteilt ist, und manchmal sage ich mir vorher: Ich weiss noch nicht, was ich mache, aber ich werde es für mich noch entscheiden. Auch wenn das mal zu Konflikten in der Partnerschaft führen könnte (Belle verzeih mir :-) ), ist es doch ein notwendiger Mechanismus in jedem Menschen: Selbsterhaltungstrieb, Selbstheilung, Selbstbestimmung ?
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Zeit 
Mir verrinnt die Zeit zwischen den Fingern..... Woher kommt eigentlich der Spruch ? Man kann es sich fast schon denken... ein gutes altes Messinstrument, die Sanduhr, war die Vorlage dafür. Geht man aber nach Ringelnatz, lautet es eigentlich anders: "Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt."

Warum komme ich eigentlich auf das Thema ? Ich habe in der letzten Woche durchaus festgestellt, dass mir immer Zeit fehlt. Mehr Beiträge hier, da doch die Ideen eigentlich nicht ausgehen, mehr Zeit da. Schlussendlich brauche ich eine Zeitmaschine, aber nicht eine, die es mir erlaubt in der Zeit zu wandern, sondern eine, die es ermöglicht Zeit zu dehnen. Geht das eigentlich ? Nach der Relativitätstheorie: ja !

Warum das aber nicht ganz so schick ist, erkläre ich gleich mal.
Zunächst einmal, was ist eigentlich Zeit ? In vielen SF Romanen wird sie als eine Art der Dimension angenommen, man könnte sich in Ihr ähnlich bewegen, wie in unserem 3 dimensionalen Raum. Tatsächlich ist sie aber etwas anderes. Nehmen wir als Beispiel einmal ein gezeichnetes Strichmännchen auf einem Blatt Papier und zeichnen davor einen langen Strich über das ganze Papier. Das Männchen hat in seinem 2 dimensionalen Raum keine Möglichkeit an der Linie vorbeizukommen. Erst wenn jemand aus der dritten Dimension hilft, gibt es eine Möglichkeit diese Linie zu überwinden. Prinzipiell gilt das auch bei unserer Welt. Würde uns jemand helfen aus unserem beschränkten Bewusstsein hervorzubrechen, praktisch herauszutreten aus den regulären 3 Raumdimensionen in eine vierte, wäre es möglich zu fast jedem Punkt der dritten Dimension zu gelangen. Nicht unbedingt schneller (ist ja ein Umweg, ausser wenn das Papier gefaltet ist), aber zumindest gäbe es die Möglichkeit an Hindernissen vorbeizukommen (praktisch in einem Stau).
Die Zeit ist aber keine Raumdimension in dem Sinne. In der Physik lernten wir, dass die Entropie des Universums gesetzmäßig zunehmen würde (Entropie bedeutet in dem Sinne die Unordnung). Kenne ich von meiner Wohnung. Es gibt dabei keinen Rückweg.
Die Zeit kann man sich als eine Einbahnstrasse vorstellen. Unendlich viele Zustände vom Jetzt aufeinander gestapelt, in jedem verändert sich ein wenig mehr.
Man stelle sich dafür eine Rampe mit einer Kugel vor. Die Kugel rollt die Rampe runter und ändert dabei ihre Position im 3dimensionalen Raum. Die Zeit ist dabei wie bei einem Kinofilm die Übereinanderschichtung der einzelnen Bilder des Rollens, wobei wir die ganzen physiaklischen Nebeneffekte wie Energieverluste, angestoßene Luftmoleküle etc. mal ausser acht lassen.
Um sich in dieser Einbahnstrasse nun bewegen zu können (und dabei heisst bewegen nicht, dass wir etwas zurückdrehen können, sondern nur, dass innerhalb dieser Strasse von einem Punkt zum nächsten gelangt werden kann), müssen wir also eine Ebene höher steigen, in die 5te Dimension. Oder von dort Hilfe erhalten. Wie hat das H.G.Wells bloss mit seiner Maschine gemacht ? Ich muss zugeben, dass es selbst mir ein wenig zu hoch war, die n-tupel haben mich schon während meines Studiums in der Mathematik verfolgt. Ich warte nicht darauf, dass mag anderen Menschen vorbehalten bleiben.

Kommen wir also zurück zur anderen Lösung Zeit verstreichen zu lassen.

Es gibt ein berühmtes Beispiel zum Thema Zeit, das Zwillingsbeispiel . Damit also ich mehr Zeit habe, muss ich die ganze Welt per Lichtgeschwindigkeit in das All schicken. Ich muss zugeben, dass ich mit dem einen oder anderen schon mal solche Gedanken gehegt habe, allerdings werde ich dann auch doppelt so schnell älter wie alle anderen. Ein Preis der zu zahlen wäre und in der Wirtschaft insbesondere beim Management auch Standard ist. Für mich aber nicht.

Wie man es dreht und wendet, ich bräuchte mehr Zeit ohne zu altern, ohne ein 5dimensionales Wesen und ohne alle ins All zu schiessen.
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-losigkeit ? 
Ein anderer Begriff ging mir die letzten Tage durch den Kopf. Planlos !
Ich wurde einmal selber damit konfrontiert, ich wäre planlos.... und nur ein paar Jahre später schaute mich Belle mit grossen Augen an und sagte: Du und planlos ?
Jeder hat seine eigene Vorstellung von Planung (wir sind hier wieder bei der Individualiät :-)) und um einmal herauszufinden, was die meisten planen, versuchte ich herauszufinden, was sich die meisten wünschen. Das Internet bietet wieder eine unglaubliche Anzahl an Antworten:

-Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich rauchfreie Gaststätten
-Laut einer Umfrage wünschen die meisten Deutschen einen Lebenspartner mit Kinderwunsch
-Trendstudie: Alle unter einem Dach - Deutsche wünschen sich ein Leben im Generationenhaus
-Die Deutschen wünschen sich mehr Sex
-Die Deutschen wünschen sich mehr Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen.

Pustekuchen mit allgemeinen Studien, einzig den Lebenspartner kann man wohl bei der allgemeinen Planung zulassen. Der Rest sind Trendthemen und ein wenig Publizismus. Auf der Suche nach Lebensplanung habe ich dann Hinweis auf Bücher gefunden, reichlich viele Finanzinstitute (die alle nur die einzig wahre Planung anboten) und immer wieder der Querverweis in Richtung auf Karriere. „Deutsche haben eine gesteigerte Lebensplanung“ steht in einer Überschrift.
In fast jedem Vorstellungsgespräch wird abgefragt „und was planen Sie in 3-5 Jahren?“. Ist es eigentlich richtig das zu fragen ?

-„Ich will doppeltes Gehalt, Vorgesetzter sein und einen grossen BMW haben.“ Handfeste materielle Ziele, hohe Einsatzbereitschaft, Rücksichtslosigkeit ?
-“Eine interessante Aufgabe.“ Huch, wie soll man das denn greifen ?
-“Ich weiss noch nicht.“ Hah, hier definitiv ein sich treiben lassender zielloser Bewerber, bloß ich keine Führungsposition.


Korrekt ? Hat jemand Einwände ?
Wenn ich könnte, würde ich Personaler, die so oder ähnlich urteilen per Post nach Timbuktu verschicken, aber leider sind meine Einflussmöglichkeiten beschränkt dabei.

Materielle und ideelle Ziele, jeder hat einen gewissen Packen davon dabei. Treffen zwei Menschen aufeinander, gilt es die Ziele in etwa abzugleichen, zu schauen, wie beide gleichzeitig den überwiegenden Teil davon erreichen können, wo Kompromisse möglich sind. Die Lebensplanung wird aber häufig (so zumindest im Internet in Texten) mit dem materiellen assoziiert. Mein Haus, mein Baum, mein Boot und meine Kinder ! (Ach ja, und da hinten beim putzen noch meine Frau). Werbung zielt ja genau in diese Ecke, welche Frau hatte eigentlich je den Karrierewunsch im Fernsehen als „Zahnarzt-Frau“ betitelt zu werden ? Okay, mag es vielleicht auch geben, ziehe den Einwand zurück. Es mag unterstützen, einen Zahnarzt mit möglichst vielen Privat Patienten zu heiraten, um genügend Geld für ein Hausmädchen und damit genug eigene Freizeit trotz der Kinder zu haben ? Ziel: Mutter ohne Stress. Im Extremen kann das durchaus zu einer Prostitution der eigene Seele führen.

Materielles hilft Ideelles zu erreichen, muss aber nicht im Vordergrund stehen. „Nett, das ich jetzt soviel verdiene, aber der Spass an der Arbeit ist mir wichtiger.“

So mag manch einer seinen Jahresplan für die nächsten Jahre festlegen um in z.B. 10 Jahren das Haus abbezahlt zu haben und verliert dabei seine Ideale, nennt andere planlos. Der nächste sagt sich „Irgendwann möchte ich mal...“ und überdenkt grob, was vielleicht gemacht werden müsste, aber das war's auch schon.
Die Mischung aus beidem, die Visionen vor Augen (das persönliche Träumen halt), dass hier und jetzt in Aktionen auszuführen, frei reagieren zu können auf die Begebenheiten, die Morgen vielleicht kommen. Ein Geländewagen oder ein Schienenbus ?

„Freunde auf der Wanderschaft, so lange wir den gleichen Weg hatten.“ Schon mal was über die Wanderschaft gelesen ? Das ist planlos :-)
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Welten 
Kennt eigentlich der Leser den Begriff der „veränderbaren Welten“ ? Das hat nichts mit Science Fiction zu tun, sondern ist ein Bestandteil der Seminare zum Veränderungsmanagement. Danach kann man Situationen „relativ“ einfach in zwei Bereiche einteilen, die veränderbaren und nicht-veränderbaren Welten. Zwar kann man auf beide Einfluss nehmen, doch zu einem bestimmten Zeitpunkt muss man auch etwas nicht-veränderbares akzeptieren. Bundesgesetze zum Beispiel sind nicht-veränderbare Rahmenbedingungen, die Leistungsgesellschaft ist ebenso eine.
Wieso Leistungsgesellschaft ? In einer ideal sozialistischen/kommunistischen (und puren visionären) Gesellschaft bekommt jeder das gleiche Geld, das gleiche gute Leben und leistet, was er zu erbringen vermag für die Gemeinschaft. Nun hat dummerweise der Mensch die Tendenz, dass er nicht zufrieden zu stellen ist, er möchte mehr, es vielleicht hier etwas anders haben, doch etwas mehr Farbe. Menschen sind anders als Ameisen nun mal Individualisten. Leider ?
Doch zurück zum Anfang: Es ist schwer auf nicht-veränderbare Welten Einfluss zu nehmen, meist trägt man nur zu einem kleinen Teil dazu bei und kann nur hoffen, dass alle anderen ebenso denken (Wahlen zum Beispiel). Es hat aber jeder die Wahl, die Grenzen zu erforschen und genau auf diese Grenzen einzuwirken. So sehr, dass es einem der eigenen Individualität weitestgehend entgegen kommt. Der Rest ist Kompromissbereitschaft oder halt Ablehnung.
Als geschiedener Vater kommt man in Deutschland recht stark mit den Grenzen in Berührung. Es ist eine nicht-veränderliche Welt, dass in Deutschland meist die Frau das Aufenthaltsrecht der Kinder erhält. Damit hat Sie im schlechtesten Fall (der Vater hat nur alle 14 Tage das Wochenende) eine 6-fache höhere Einflussnahme auf die Kinder, wenn Sie diese nutzt. Und natürlich, wenn die Kinder das zulassen. Je nachdem, wie weit ein Rosenkrieg ausartet, führt das aber bei dem jeweils betroffenen Elternteil zu einer starken psychischem Belastung. Der Staat bzw. städtische Behörden haben das zum Teil erkannt, im Rahmen einer Beratung wurde mir damals von der Beraterin gesagt:
„Ich kann Ihnen dabei nicht helfen, dass ist gesetzlich so festgelegt. Wobei ich Ihnen aber helfen kann, ist im Rahmen eines Seminars Techniken zu vermitteln, die Ihnen helfen, dass zu ertragen.“

Natürlich betrifft dies auch alle Frauen und ist immer individuell in der Situation (hier haben wir es schon wieder). Es ist meiner Meinung nur deprimierend, dass der Staat an sich schon erkannt hat, dass durch den Rahmen der Gesetze Möglichkeiten geschaffen wurden, die Kinder zu benutzen und andererseits gleichzeitig für die getrennt lebenden Elternteile seelische Unterstützung anbieten muss.
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Nur noch 5 Minuten ! 
Meine Güte war das heute wieder schwer... Nurnoch 5 Minuten (sagte ich am Anfang), noch 2 Minuten eine halbe Stunde später. Müde öffnete ich dann schliesslich meine Augen, die Arbeit ruft... Naja, zumindest sinnbildlich gesprochen.
3 Extremkaffee halfen mir, mich zumindest auf den Arbeitsweg zu begeben und hier dann ein wenig mehr über meine Müdigkeit zu philosophieren. Bin ich wirklich so alt geworden ? Un das, wo mir doch gerade gestern gesagt wurde, ich würde glatt 5-10 Jahre jünger aussehen. Also können es die Tränensäcke nicht sein.

Wie immer ist das Internet ein unerschöpfliche Quelle der Information, mit der Stichwortsuche "Müdigkeit am Morgen" versuchte ich mal praktische Tipps zu finden, zu klären, ob ich krank sei oder was man in diesem Fall machen könnte.
Wikipedia gab mir unter dem Stichwort schon eine ganze Menge an Informationen Müdigkeit. Als ich mir allerdings die Anzahl der Massnahmen am frühen Morgen durchlass, beschloss ich, dass es keine Lösung sein konnte. Hallo ? Wenn ich das alles vor dem aufstehen durchführe, komme ich ja gar nicht mehr zur Arbeit. Ich kann mir richtig die Ausrede bei meinem Chef vorstellen:
"Was ? Wieso kommen sie nicht zur Arbeit ? "
"Ich musste doch alle meine Übungen gegen Müdigkeit durchführen !"

Nicht viel essen, aber nicht zu wenig (was ist eigentlich die Mitte davon ?), auf keinen Fall Temperaturen über 20-22° (schlafen die im Süden eigentlich nie ?), wandern am Morgen (Chef, ich bin mal eben noch schnell 2 Stunden unterwegs durch die Harburger Berge). Die medizinischen Erklärungen schaffen es an sich schon eher den Blutdruck zu heben: Wenn du jetzt nicht aufstehst, hast du eventuell Krebs ! Wenn das nicht zu einem Sprung aus dem Bett verhilft.

Auf einer anderen Seite traf ich auf einen Medi-Report. Ein wenig Statistik: 95% aller Schichtarbeiter leiden unter Schlafstörungen, 2 Millionen Deutsche leiden unter Atemstillständen, 40% aller Patienten von Hausärzten unter behandlungsbedürftigen Schlafstörungen. Und schliesslich nochmal 20-30% aller Bundesbürger. Ähm, was soll ich dazu sagen ? Sorge macht mir dabei die Geschichte mit den Hausärzten, wie bitte soll man das werten ? Sind die nicht vertrauenswürdig ? So sehr, dass ich nicht mehr schlafen kann, wenn ich mal einen Termin habe ?

Also auch keine richtige Hilfe, ich musste mir wirklich Sorgen machen. Ich brauchte praktische Ansätze und tauchte in Diskussionsforen ein:
-Elektrosmog (Elektroautos aus der Stadt raus)
-falsch gelebter Rhythmus (Chef, ich möchte meinen Rhythmus umstellen, kann ich jetzt bitte erst Nachmittags kommen ?)
-Eisenmangel (rostiger Nagel im Wasserglas trinken ? Die Hämorrhoiden und das Zahnfleischbluten lasse ich mal weg)
-zu gesundes Leben (gebt mir Fleisch, gebt mir Blut)

Keine Hilfe, nur wieder die Problemwälzung bekannter Sachen mit einigen neuen skurilen Ansätzen. Aber schliesslich erhielt ich meine Rettung, praktische Tips von betroffenen bei Yahoo answers:

-Mir hilft kaltes Wasser. Ins Gesicht und über die Arme. (Wer trocknet das Bett danach ?)
-abens früher schlafen gehen. sorry war vielleicht nedd die richtige antwort. lol (Über die Rechtschreibung lassen wir uns hier mal nicht aus)
-ein entspantes und mit allem abgeschlossenes einschlafen. Die sorgen die ich abends nicht verarbeitet habe werden mich morgens wecken und mein erster gedanke sein. Du mußt dich schon irgendwie auf den nächsten tag vorbereiten weil "wenn sie nicht gestorben sind" kommen sie auf jeden fall.(Wie geht das ?)
-Fenster auf und Gymnastik. Wenn du dazu zu träge bist geht auch mit den Beinen in der Luft Fahrrad fahren.
-YOGA ist die beste Lössung, für alles. Hat keine Nebenwirkung. Enspannunstheraphie wird auch helfen. zwichen durch ein kaffe vieleicht ? Es sind viele Ursachen. wenniger Fleich essen. (Ich dachte mehr bei Eisenmangel ?)
-schlafen... :) (Kluge Antwort)
-Gar nicht erst ins Bett zu gehn! (Die Steigerung obiger Empfehlung)


Spontan gefielen mir
-Sex
-evtl. Sex (..am Morgen - vertreibt Kummer und Sorgen)
-Kaffee,Sex,Duschen.

Und die auch vom Fragesteller am besten gewertete Antwort (hier gekürzt)
-Am besten ist es, noch im Bett ein Glas stilles Wasser zu trinken. Das zwingt einen nämlich unweigerlich dazu, spätestens 10 Min später zur Toilette zu gehen.

Mein Aktionsplan steht: Ich arbeite nicht mehr lang, lebe gesund mit Fleisch, versuche mit Morgens mit Sex zu bewegen, wandere im Wald, lebe auf Island (ist es ja bekanntlich nicht so heiss), trinke Kaffee, dusche mein Bett aber erst nachdem ich das Glas Wasser ausgetrunken habe.

Vielleicht sollte ich auch einfach mal ein wenig früher schlafen gehen ? Hmmm, möglicherweise.
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