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Philosophien, Blödsinn und das normale Leben - Themen... lange liegengeblieben... und schon verarbeitet
Themen... lange liegengeblieben... und schon verarbeitet 
Mir fiel beim Sortieren von Steuerunterlagen letztes Wochenende eine Kopie eine B***-Zeitungsartikels in die Hände, den ich schon lange kommentieren wollte...:

Schwule Stockente schändet Erpelleiche

Rotterdam- Sexuelle Abgründe im Tierreich: Kürzlich flog eine Stockente gegen die Fensterscheibe des Naturmuseums in Rotterdam (Holland). Dabei brach sie sich das Genick und fiel tot zu Boden.

Ungläubig beobachtete Direktor Kees Moelicker, wie eine zweite Ente sich der Leiche näherte und sie zunächst eingehend von allen Seiten beäugte.Und dann passierte es: Die Ente bestieg den toten Kameraden. 75 Minuten vergewaltigte der Erpel den Leichnam, bis Moelicker eingriff. Er verscheuchte den Vergewlatiger und stellte verdutzt fest: Auch die tote Ente war ein Erpel. "Niemals zuvor wurde homosexuelle Leichenschändung bei Stockenten beobachtet"


Aber manches braucht einfach nicht mehr kommentiert zu werden, bei meinem unendlichen Streif durch die Untiefen des Internets bin ich auf eine (wie ich meine) fast vollständige Interpretation gestoßen:

Detta's Kommentar Wie immer bei externen Links: Selbst verantwortlich, differenzieren, Abstand usw.

Ein absolutes Highlight bei den Kolumnen ist auf jeden Fall Olnigg...
In inzwischen weit über 150 Ausgaben mit dort mit spitzer Feder mehr über Onlinewelten kommentiert, als ich hier je erzählen könnte.
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Brauchen Frauen wirklich .... ? 
Es war eines Nachts, ich war auf dem Weg von Hamburg nach Dortmund und hielt an einer Autobahnraststätte um zu telefonieren, da wurde mein Blick magisch von einem Schild angezogen.

Ich weiss natürlich nicht, wer der Designer des Schildes war, was er uns mitteilen wollte, oder ob ich einfach nur falsch interpretiere....
Vielleicht liegt es auch an der Nähe zu Osnabrück und dort gab es besonders viele Fälle in der Verkehrsstatistik... Aber solltet ihr auf der A1 Richtung Süden fahren, bei Osnabrück auf einem Rastplatz halten, achtet mal drauf, ob die Plätze wirklich benötigt werden.


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Schafe an die Macht 

Es gibt immer wieder Momente in einem Spiel, dass muss man sich ernsthaft fragen: Warum ?
Wie meine Chris in den letzten Wochen teilweise miterlebt hat, gab es im Spiel WOW viel zu viele Momente, in denen ich mich aufgeregt habe. Asoziale Spieler (in dem Sinne: nicht innerhalb der Gruppe zusammen spielend, Spass nicht als Spass zu nehmen, Ernst an Stellen, wo es nicht notwendig ist) können einem das Spielen als solches verderben, und warum sonst spiele ich etwas wie WOW ?
Es geht dabei nicht um die beste Ausrüstung, den tollsten Titel (zumindest bei mir nicht)...

Sehnsüchtig habe ich auf andere Spiele gewartet, welche von der Geschichte genug reizen (wie zum Beispiel AION oder auch Guildwars 2, aber die lassen auf sich warten. Bis zum nächsten Addon von WOW vergehen auch noch Wochen, also besteht derzeit praktisch kein Grund unendlich lange Materialien zu "farmen", eine langweilige Tätigkeit, die mich schon immer zum Wahnsinn treiben konnte (ich war nach solchen Aufgaben immer ziemlich gereizt).

Durch einen Glücksfall las ich in einem Blog über einen neuen Server in der World of Warcraft Welt: Area 52
Alles fängt dort von null an, keiner ist übermächtig. Schon am nachfolgenden Tag legten wir uns zwei Spielfiguren dort an, staunten über die leeren Gebiete, lachten vor uns hin, als wir händeringend versuchten Geld für Taschen oder Ausrüstung zusammen zu bekommen. Und aus einer Eingebung heraus gründeten wir eine Gilde, die Blacksheeps (Ja, ich weiss, dass da ein S überflüssig ist)
Um eine solche Gilde zu gründen sind 10 Spieler notwendig, die ein Dokument unterschreiben.... schnell (relativ in einer fast leeren Welt) fanden sich diese und das wäre es vielleicht gewesen, hätte nicht einer der anderen Spieler eine Frage gestellt: Wird das jetzt eigentlich eine richtige Gilde ?

Spontan, ohne darüber nachzudenken, sagten wir: Ja.... mit dem Wunsch, alles was auf den "alten" Servern falsch lief, hier einmal neu zu machen, anders. Eine Gilde als Gemeinschaft zum Spassspiel, keine schnell wachsende Struktur, die zum Ziel hat, Macht zu demonstrieren (zum Beispiel durch schnelles Aufsteigen, Gold ansammeln, um der Reichste zu sein etc). Unsere Werbung (die ja auch in einer virtuellen Welt stattfinden muss, um eine kritische Größe zu erreichen) ist für manche vielleicht irritierend und scheint aber einen wesentlichen Erfolg zu bringen. Die Spieler, die sich uns anschliessen, haben alle mehr oder minder Erfahrungen gemacht auf anderen Servern und scheinen die "neue" Art des Zusammenspielens zu geniessen, haben ihren Spass dabei.

Ein wenig erinnert die virtuelle Welt an die Machtstrukturen früherer Zeiten. Viele Spieler schreiben in Ihren BLOGs von autoritären Strukturen, Machtgruppen, die diese hemmungslos ausnutzen, wer Schwein ist gewinnt. Und ein Teil dieser Spieler ist davon genervt, sucht nach etwas anderem.
Insofern war diese Möglichkeit praktisch auf der grünen Wiese neu anzufangen ein Glücksfall, der es mir nicht schwer macht, die alten Spielfiguren auf dem anderen Server "zurückzulassen". Es wäre eigentlich eine ideale Spielwiese für Psychologen, Soziologen und Politologen die Strukturen in einer sich so neu bildenden Welt zu beobachten und bewerten, würden Spiele nicht häufig so einen schlechten Ruf haben.
Eine Gilde, die nicht Aristokratie oder Diktatur darstellt, die kein Regelwerk benötigt, weil die Spieler sich selber moralische Grenzen setzen... Ein Gildenchef, der es als Last sieht Leithammel zu sein, aber für den Spass innerhalb der Gruppe entschädigt wird...

Schöne neue grüne Wiese... wie saftig dein Gras.
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Kuhsinn 
Es gibt Themen, mit denen sich Forscher beschäftigen, die sind mal richtig toll. Vielleicht ist es auf den ersten Blick überhaupt nicht ersichtlich, was man mit den Forschungsergebnissen dieser Studie anfangen soll: Quelle Stern

Liest man genauer, erkennt man aber eindeutig, dass es doch alles wieder auf die gute Alte Weisheit des Feng Shui zurückzuführen ist.

Warum sollten wir als arrogante Menschen doch auch unseren Tieren diesen Luxus und die Verbesserung des Lebens vorenthalten ? Nur eine glückliche Kuh kann auch glückliche Milch geben (danach zergeht der Joghurt auf der Zunge doch viel weicher). Zudem verstehen wir jetzt vielleicht, warum die Produktionsraten bestimmter Höfe gegenüber anderen so absackt, vielleicht sind die Ställe einfach nicht entsprechend Feng Shui ausgerichtet. Seit Jahrhunderten kann so der Erfolg und Misserfolg im Zuchtwesen von Nutztieren erklärt und zukünftig verbessert werden ! Denn glückliche Kühe vermehren sich vielleicht auch besser ? Es tut sich ein neuer Wirtschaftszweig auf... Lebensberater für Nutztiere.

Ich muss allerdings auch für mich zugeben, das ich gerne in einer Richtung im Gras auf einer Wiese liege. Vielleicht zwingt mich mein innerer Kompass immer dahin, dass ich die beste Aussicht erhalte.... Oder am Strand. Warum liegen die meisten Menschen eigentlich quer zum Strand, mit den Füssen zum Wasser ? Gibt es da eigentlich Forscherergebnisse von Google Earth ? Vielleicht wirkt ja die Wasseransammlung im Kopf abstossend (ähnlich dem Magnetismus) zum heranrauschenden Wasser ?

Da wir seit letzter Woche glückliche Besitzer dreier chilenischer Strauchratten sind (Wikipedia) habe ich gleich die speziellen Gewohnheiten abgefragt: Es ist erstaunlich ! Wenn die sich setzen (und mal nicht versuchen auszubrechen :-)), ist deren Schwanz immer linksseitig angeordnet.

Ich möchte an dieser Stelle mal anraten, dass in Deutschland nicht eine Untersuchung durchgeführt ist, ob es beim Homo Sapiens ebenso ist.
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Alltägliches Chaos 
So lange her, dass ich zuletzt darüber schrieb (ich glaube, es war noch zu Streikzeiten), aber die aktuelle Woche läßt es wieder hoch kommen.
Es ist zum grausen, was in dieser Stadt mit dem öffentlichen Verkehr passiert (zumindest der S-Bahn Verkehr). Wahrscheinlich so ziemlich jede Stadt hat ihren SPOF (Single Point of failure), doch tritt einmal der Fall auf, wird unterschiedlich gehandhabt.... oder soll ich sagen: die Fähigkeit des Systems, mit Fehlern umzugehen, ist unterschiedlich. Diese Stadt hat, kurz gesagt, überhaupt keine Fähigkeiten in dieser Hinsicht. Falschdurchsagen kommen, falsche Anzeigen, sich widersprechende Aussagen innerhalb von wenigen Minuten und (eindeutig in der Mehrheit) gar keine Aussage.
Hamburg zum Beispiel hat in der Vergangenheit auch einige Großstörungen gehabt, deutlich weniger, aber, bei den wenigen Störungen habe ich durchaus in kurzer Zeit die Organisation eines Ersatzverkehrs erlebt.
Hier gibt es das nicht. Die Kunden (die ja mit dem Kauf eines Fahrscheins ähnlich eines Flugtickets oder einer Bahnfahrkarte einen verbindlichen Vertrag mit dem Verkehrsverein eingegangen sind bzw. die Hoffnung auf einen Gegenwert haben) erhalten für Ihr Geld keine Leistung, werden sogar mit all den Mängeln in der Information im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen.
An all die Unpünktlichkeiten des RMV habe ich mich ja schon gewöhnt, seltsam wie schnell man abstumpfen kann. Doch bei dem, was ich von ebenfalls am Bahnsteig wartenden Fahrgästen gestern hörte, verwundert es mich, dass lokale nicht funktionierende Verkehrverbünde wie der RMV nicht mehrfach im Jahr verklagt werden.

Marktlücke ?
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