Selbst die Entwickler von World of Warcraft (ich oute mich jetzt als Spieler) hatten heute morgen noch nicht das Event entfernt und man konnte weiter den Kürbissen frönen. Was mir aber in den letzten Tagen verstärkter aufgefallen war, waren die erhöhte Anzahl grafischer Bugs, die das Spielen begleiten.
Was sind diese Bugs ? Bei einem Onlinespiel gibt es zwei Möglichkeiten: Die Lustigen und die Problematischen...
Die Problematischen bestehen meistens darin, dass zwischen den Spielern und dem Server die Synchronisation der Daten verloren geht. So stimmen zum Beispiel Positionsangaben der Spieler untereinander nicht mehr (Hey, bei mir stehst du noch immer da hinten ?), Monster werden zu göttlichen Wesen (Hmmm, der haut mich aus 500m Entfernung und warum muss ich mich mit dem Rücken zu ihm hinstellen, wenn meine Axt treffen soll ?) und schliesslich die schlimmste Situation überhaupt: Ich weiss, dass da Epic drin ist, warum zum Teufel kann ich den nicht looten ?
Gerade in einem Spiel, wo die Ausrüstung praktisch das Aushängeschild für die Fertigkeiten eines Spielers zu sein scheint (Ich habe aber mehr Epic als Du, bähbähbäh !) ist der letzte Punkt tödlich.
Natürlich gibt es auch andere ärgerliche Fehler: so kann man als Hamster unterwegs sein um Fässer zu vergiften (möchte jetzt nicht wissen wie genau) und die Aufgabe kann nicht gelöst werden, weil das Fass eigentlich ganz woanders steht, als es euch angezeigt wird. Ob sich da der Entwickler gerade ins Fäustchen lacht, wenn da Hunderte von Hamstern vor diesem Fass stehen ?
Zu den Lustigen/Begeisternden....
Kleidung ist eine wichtige Sache bei WoW. Es ist faszinierend, wenn eine Kriegerin, die direkt einem Fetisch Laden entsprungen zu sein scheint, mit nur einem Euro-grossen Plättchen vor der Scham und knielangen Blechstiefeln Rüstungswerte hat, die unglaublich sind.
Entweder sind da unsichtbare Teile oder die sabbernden Gegner werden magisch von diesen kleinen Stellen angezogen, dass sie gar nicht treffen können vor Verwirrung. Eigentlich wollte ich hier jetzt gerne mal ein Bild einbauen, doch wer bei der Google Bildersuche "wow schlampe" eingibt, findet kaum etwas über WoW
Sieht so aus, als wenn die Grafikdesigner bei Blizzard einen sehr schönen Job haben, können sie doch ihre Fetisch Phantasien so richtig ausleben. Wer allerdings die Hotpants für die männlichen Blutelfen kreiert hat... hmmm... lieber weiter im Thema
Wer aber einmal nach "lustige wow Bilder" sucht... öhmm okay... lieber nicht. Auf der zweiten Seite bei Google gibt es das Bild einer Toilette.
Das folgende Bild wurde vor knapp einer Woche aufgenommen. Nach einer Quest verwandelte sich meine Spielfigur nicht wieder in die ursprüngliche Form zurück, sondern blieb ein Rabe.
Vielleicht aber sind gerade diese sogenannten Grafikfehler gar keine Fehler. Wie wird denn eine Welt von Fabelwesen, praktisch Kreuzungen der unterschiedlichsten Gattungen bevölkert, wenn nicht über... hmmm.... Rakoden ? Befederte schwarze fliegende Kodos ? Reite ich etwa die ganze Zeit einen weiblichen Kodo und weiss es nicht ?
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Egal in welches Unternehmen man derzeit kommt, Rauchen ist überall ein Schlagwort und je nach intensiver Bearbeitung durch den Betriebsrat oder einzelner Personen mehr oder minder zum politischen Thema geworden.
Rauchen am Arbeitplatz, in kleinen Räumen, die nach einem modernen Arbeitsplatzkonzept geplant wurden, führt zu einer gewissen Geruchsbelästigung anderer Mitarbeiter. Kein Thema.... die meisten Firmen erlauben in einem getrennten Bereich innerhalb des Gebäudes trotzdem das Rauchen, und wenn es unter einem Wellblechdach auf einer ehemaligen Terasse ist. Der Mitarbeiter hat schon selber dafür zu sorgen, dass er bei Wind und Wetter nicht krank wird (nicht durch das Rauchen, sondern weil er gezwungen wird halb im Regen zu stehen).
Er ist ganz auf die Toleranz des Arbeitgebers angewiesen und wahrscheinlich darauf, ob ein Raucher im Betriebsrat ist. Vielfach geht das einher mit diversen Suchtworkshops, das Verständnis für Nichtraucher zu wecken, die den Rauchgeruch einfach nicht riechen möchten. Und der Geruch ist dabei zu trennen von einem passiven Mitraucher, wenn dieser gezwungen ist den primären Rauch im gleichen Büro einzuatmen.
Was dabei immer wieder zu Konflikten führt ist natürlich die Umstellungsphase. Raucher beschweren sich, müssen sie plötzlich zukünftig ein paar Wege gehen um ihrem Genuss nachzugehen, sogar sich zeitlich von der Arbeitszeit ausnehmen... So etwas spielt sich ein, schliesslich sind dann die Raucherecken/balkone ein beliebter Treffpunkt um Bereichsübergreifend Informationen auszutauschen, besser als jede Betriebsfeier.
Sitzen allerdings hinter der Nicht-Rauch Kampagne militante Nichtraucher (was leider häufig passiert), eskalieren Streits und es entstehen seltsame Regelungen, die einen fast an eine Hexenjagd erinnern. So zum Beispiel wird nicht nur das Rauchen im Gebäude verboten (soweit i.O.), das Unternehmen sorgt nicht für eine Räumlichkeit innerhalb des Gebäudes (auch i.O.) sondern verbietet auch das Rauchen auf dem eigenen Firmengelände (wie zum Beispiel vor den Türen, hinter dem Gebäude), weil das Zusehen eines Nicht-Rauchers einem Raucher beim Rauchen schon als Belästigung empfunden wird.
Da wird eine Toleranzgrenze überschritten, die gefährlich ist. Den das eigentliche Ziel, Nicht-Raucher zu schützen vor einem Passiv-Rauchen ist nicht mehr gegeben, hier werden persönliche Empfindlichkeiten in die Waagschale geworfen.
So wurde mir im Rahmen der Diskussion erzählt, dass ein Raucher in einem Restaurant kurz eine Zigarette anzündete (weil es draussen zu windig war) und damit raus ging. Der Wirt musste in die Handgreiflichkeiten der anderen Restaurant Besucher eingreifen, damit es nicht weiter eskaliert. Körperverletzung ?
Die Bahn trennt Raucherzonen im Bahnhof ab, irritierenderweise allerdings nicht weit von anderen Reisenden entfernt, sondern einfach einen gelben auf den Boden gemalten Block. Belästigung wieder egal ?
Wilde Gerüchte über Rauchverbote der deutschen Justiz auf einem Balkon ? (Existieren nicht, ebenso wie in der Wohnung hat ein Vermieter keinerlei Eingriffsrecht Rauchen zu unterbinden)
Schaut man sich die Regelungen in anderen Ländern an, wird es noch schlimmer werden. Die Amerikaner legen dabei eine Politik an den Tag, die durchaus an die Reden eines halbverwirrten Präsidenten erinnert, der immerhin sich selber als Sheriff der Welt aufspielt. Rauchen auf der offenen Strasse bei Geldbuße verboten !
Ich fürchte es wird düster werden..... eine kleine Gruppe militanter Nicht-Raucher wird die Macht übernehmen, nicht lange und alle Raucher werden eine gelbe Zigarette auf den Jacken aufgenäht bekommen, andere (die sich nicht offen bekennen) heimlich bespitzelt und dann der staatlichen Nicht-Raucherschutzbehörde gemeldet, Zwangsarbeit in einem Arbeitslager zur Beseitigung von Zigarettenkippen eingeschlossen.
Und der kopflose Reiter reitet durch die Nacht und lacht sein diabolisches Lachen.....
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Eine Ergänzung zum Bahnstreik:
Nachdem ich gestern wieder das Vergnügen mit der Linie S3 hatte (fährt sie, fährt sie nicht, ist die gerade einfahrende S-Bahn auch das, was oben in der Anzeige drin steht ?) wurde mir klar bewusst, dass es egal ist, ob bundesweit ein Bahnstreik stattfindet. In Frankfurt wird scheinbar seit Monaten diese Linie bestreikt !!!
Entsprechend lustig ist es auch, den Kommentaren der anderen Wartenden auf dem Bahnsteig zu folgen:
Was ist es heute wieder, Oberleitung gerissen, Luftballon in der Oberleitung, Baustelle in Darmstadt, Nadelöhr im S-Bahnverkehr Frankfurt..... und und und
Aber es gibt auch noch hoffnungslos hoffende Mitwarter: Nun wollte ich endlich mal pünktlich kommen..... (danach folgt eine Serie von hessischen Schimpfwörtern, die eine Weisswurst zum Erröten gebracht hätte)
Am heutigen Morgen habe ich dann beschlossen gar nicht erst das Glücksspiel einzugehen und habe mich in den Bus gesetzt.... eine schöne Rundfahrt durch den Main Taunus Kreis gemacht.
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In der letzten Zeit kam ich doch tatsächlich ein wenig in Deutschland herum und lernte neue Städte kennen. Woran liegt es, dass manche Städte auf Anhieb sympathisch sind, andere aber selbst beim zweiten Blick noch immer ganz schön zu kämpfen haben ? Vielleicht bin ich von Hamburg etwas zu verwöhnt. Ja, es ist die zweitgrößste Stadt in Deutschland (von der Einwohnerzahl), doch recht international aufgestellt (sind andere Städte aber auch), aber es hat einen Flair, eine in sich geschlossene Atmosphäre, die sich recht konsequent durch die Stadt zieht. Es gibt auch ziemlich unschöne Ecken, regelrechte Baughettos der 70er Jahre, die der Hamburger Senat zum Teil aufbrechen möchte. Ob er es schafft wird noch auf einem anderen Blatt stehen.
Im folgenden einmal die Städte, die ich kennenlernte, allerdings enthalte ich mich jeglicher Bewertung der (Ur)Einwohnerkultur dort, das wäre dann doch deutlich zu gefährlich.
Bonn: Ist mir immer gut in Erinnerung geblieben. Ich war leider nur für ein paar Tage zu einem Kongress dort, aber ich fand die Stadt auf Anhieb sympathisch.
Stuttgart: Packen wir in einen Talkessel eine Stadt, rücken alles zusammen und durchsetzen es mit Baustellen
Düsseldorf: Neeee, sage ich lieber nichts dazu, bin ja nur vom Flughafen zum Bahnhof und zum Ufer gefahren und wieder zurück.
Köln: Fand ich auf Anhieb recht nett, hat was, wenn ich doch nur mehr Zeit gehabt hätte um auch Abends etwas zu machen.
Berlin: Da bin ich mir nicht ganz einig (rechte Gehirnhälfte zu linker). Es gibt bestimmte Bereiche (Prenzlauer Berg), da fühlte ich mich auf Anhieb wohl. Andere sind aus der Historie doch zu eigensinnig verbaut.
München: Buääähhhh, es mögen mir die Münchener verzeihen (wobei es doch eigentlich kaum Ureinwohner dort geben soll), aber ich habe noch keine andere Stadt gesehen, die Ihr Stadtbild so fürchterlich im Mix durch Modernes und Altes zerrissen hat.
Hannoversch-Münden: Stadt ? lach... Trotzdem sehr schöne Altstadt
Dresden: Der Kern ist klasse.... Ich war zu einem Zeitpunkt dort, als noch immer die Wasserstandsmarken von der Elbüberflutung an den Gebäuden sichtbar waren, obwohl die meisten Gebäude von innen schon renoviert waren.
Lüneburg: Einfach nur eine tolle Innenstadt, immer einen Besuch wert...
Neumünster: pffffffttttt, die Autobahn führt berechtigterweise daran vorbei (immerhin habe ich ein paar Jahre da gearbeitet)
Flensburg: okay, aber nicht aufregend
Im internationalen:
Paris: Gute Schuhe einpacken und einfach nur geniessen
London: Gute Schuhe einpacken..... siehe oben. Das Problem ist aber: Hier braucht man wirklich gute Schuhe ?
Barcelona: Für einen Tagesausflug gut, am besten bei viel Sonnenschein
Prag: Hin, zwei Tage, ein paar Schuhe und geniessen.
Mein Top-Favorit: Florenz
Ich habe mich selten in einer Stadt richtig wohlgefühlt und so vieles auf natürliche Art und Weise bestaunt... Bitte mehr als 5 Tage einplanen und am besten einen Mietwagen zur Hand.
Ich lasse mal ein paar andere Städte oder Fast-Städte aus.... Kann ja später noch als Ergänzung einfliessen bzw. würde mich freuen, wenn Ihr auch noch welche vorschlagt.
Derzeit aber befinde ich mich in der mir bisher "grausigsten" Stadt Deutschlands (es mag ganz viele andere geben, vielleicht folgt ja irgendwann auch die Topliste) und das ist (in Vorbereitung auf die Angriffe, die vielleicht erfolgen mögen) FRANKFURT.
Ich war durchaus vorher schon in Frankfurt, kurze Aufenthalte, mal auf eine Messe, mal rechts und links hindurchgefahren. Nun ist es zum erstenmal so, dass ich etwas längere Zeit hier bin und faszinierende Erlebnisse habe, die mich in meiner vorherigen Meinung nur bestärken.
Ist es eigentlich eine Stadt oder ist es nur die Skyline der Bankenhochhäuser ? 6-8 spurige Autobahnen, die hinein- und herausführen, Menschenmassen, die morgens sich einwärts bewegen um nach Stunden der Arbeit schnell wieder zu flüchten ?
Ich muss zugeben, dass es vielleicht nur die Verkettung von bestimmten Ereignissen war, die mich so negativ einstellen. Aber: Schön ist die Stadt nicht, zumindest dort, wo ich langfuhr.... zu sehr ausgelegt auf das Finanz-/Bahnhofsviertel (wer nennt schon einen Stadtteil nach einem vergrößerten Streikposten ?)
Ein Hotel (schnell notdürftig gesucht), wo die Fliesen der Dusche verspakt sind, das Fenster ein Loch war und der Frühstücksraum eher an die Kantine der Universität erinnerte... aber zu einem Preis, der nicht ohne ist.
Eine S-Bahn, bei der es fast egal ist, ob nun gerade ein Streik stattfindet oder nicht, egal, man kann sie doch auch so mal ausfallen lassen (die Linie S3). Randstädte (z.B. Eschborn etc.) die Hochhäuser ohne Ende haben, Firmensitze nationaler und multinationaler Konzerne, die aber keinen Kern mehr haben (ich werde hier beim nächsten mal weitersuchen)... Neeeee... pfffttt
Aber zur Ehrenrettung: Gestern war ich in einem Stadtteil nördlich des Südbahnhofs, der sah fast nett aus...
Ich gebe der Stadt noch eine Chance, immerhin werde ich noch eine Zeit hier bleiben müssen.... Und nun bewerft mich, sollte ich Eure erwischt haben
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