Warum kommt dieses Thema hier ? Beim NDR kocht derzeit ja ein wenig ein Skandal hoch... Drehbücher werden unter falschem Namen verkauft um Vetternwirtschaft zu vertuschen, ja sogar eigen geschriebene Skripte der Fernsehchefin kauft sie sich im Namen des NDR praktisch selber ab... Da ich selber einmal über 4 Jahre bei der ARD gearbeitet habe... hmmm es wundert mich nicht.
Nun aber zu der Geschichte:
Als ich noch in der Grundschule war, fing ich an damit Kindergeschichten zu schreiben. Eine dieser Geschichten war eine dem Gespenst Huibuh angelehnte Geschichte, eine Familie hatte in einem Preissausschreiben ein Schloss gewonnen (das natürlich ein Gespenst beinhaltete), zogen dorthin und der Junge der Familie (naja, in dem Alter sucht man sich natürlich immer Helden im eigenen Alter) freundete sich mit dem Geist an. Quasselbuh oder so ähnlich nannte ich ihn damals. Ich schrieb aber auch noch eine andere Geschichte, die handelte von einem jungen, der sich mit einem Vampirjungen anfreundete... Beides waren (für meine damaligen Verhältnisse fast schon Bücher) Geschichten um die 30 Seiten, meine Mutter hielt die Manusskripte lange in Ehren, bevor diese dann in einem Scheidungskrieg verschwanden.
Es gehörte zu meiner Ehre, diese Geschichten auch im Schulunterricht vorlesen zu dürfen und auf anregen meiner Lehrerin und meiner Mutter, sandte ich die Texte damals an den NDR in Hamburg, mit der Frage, ob diese nicht für ein Hörspiel interessant waren. Nach einigen Wochen kam eine Rückantwort, das es ganz tolle Geschichten wären, ich nicht aufhören sollte zu schreiben, aber leider diese so nicht für den NDR nutzbar wären. Das war ungefähr 1976-77....
Lange Zeit (waren nicht nette Jahre damals) blieb das Thema vergessen... ich schrieb einige Zeit nicht, fing wieder an (auch hier gingen 2-3 Geschichten verloren, einige konnte ich retten), schrieb Lyrik, Fachartikel für Computerzeitschriften...
Und während dieser Jahre begegnete mir eine Geschichte im Fernsehen, die ich zu ihrer ersten Verfilmung gar nicht wahrgenommen hatte: Der kleine Vampir. Das ähnelte damals meiner Geschichte, wurde aber viel größer aufgebaut und auch als Geschichte erweitert.
Autorin des inzwischen weltbekannten Buches ist Angela Sommer-Bodenburg. Irgendwann habe ich mich dann aber mal mit Ihrer Biographie beschäftigt und fing an zu stutzen:
Sie arbeitete in Hamburg/nördlich von Hamburg zu der Zeit als Grundschullehrerin.... das erste Jahr, in dem sie ihren Schülern ein einziges Kapitel des kleinen Vampir vorlas, war offiziell 1976, das Buch erschien 1979... Ein Hinweis den ich im Netz fand, aber leider nicht mehr als Link finden kann: Ein Bekannter oder ihr erster Ehemann arbeiten beim NDR... Die Idee einen Vampir als Freund in einer Geschichte zu setzen war so neu, dass sich ihrer Aussage nach auch keiner an den Druck wagte. Der kleine Vampir war das allererste Buch, das Frau Angela Sommer-Bodenburg veröffentlichte, scheinbar gibt es keinen Text davor.
Es kann der pure Zufall sein, Zeiten Zahlen usw. Vielleicht war es auch eine telepathische Schlafübertragung, zumindest aber sage ich mit dem, was ich von mir und meiner Geschichte sagen konnte, die Wahrheit... und hätte ich bloß damals selber das Buch gemacht
Ich finde diesen Artikel sehr interessant für mich!Super Geschichte!Ich lese gern diesen Blog!Gefällt mir!Besten dank für den tollen Beitrag!Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spaß!
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